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Glaubenssätze und Denkmuster bilden ein Kreislauf in uns.

Glaubenssätze stärken sich selbst!

Die Glaubenssätze steuern die Gedanken. Die Gedanken laufen automatisch und erzeugen Gefühle (Emotionen). Diese führen zu Handlungen. Die Handlungen bringen dann die Ergebnisse. Die Ergebnisse bestätigen und stäken die Glaubenssätze .

Glaubenssätze sind Verallgemeinerungen. Sie sind zum Teil sehr wichtig – sonst müssten wir uns alles im Leben doppelt und dreifach überlegen bevor wir eine Entscheidung treffen.

  • Wie viele Sachen, würden Sie gerne machen, dürfen aber irgendwie nicht?

  • Für wie viele Sachen, sind Sie nicht gut genug?

  • Bei wie vielen Entscheidungen, trauen Sie sich nicht?

  • Wie oft fühlen Sie sich hin- und hergerissen? Einerseits zu Tode betrübt und einerseits fröhlich? Einerseits völlig in Ihrer Mitte, andererseits komplett ausbalanciert?

Jedes Mal, wenn Sie solche Gefühle und Gedanken haben, verbergen sich dahinter einen oder mehrere hindernde Glaubenssätze.

Glaubenssätze sind tiefe innere Überzeugungen, Denkweisen und Muster. Sie leiten ein sehr großer Teil in unseren Leben. Diese Muster sind ganz tief und fest in unserem Unterbewusstsein verankert.

Wir werden was wir glauben.

Earl Nightingale

Glaubenssätze können wie ein Eisberg gesehen werden. Die Spitze des Eisbergs sind die bewussten Gedanken. All, das was unter der Wasseroberfläche verborgen ist, sind die unbewussten Glaubenssätze. Diese leiten still und sicher unser Handeln und die Entscheidungen die wir treffen.

Die Zusammenarbeit mit mir im Einzelcoaching zielt genau auf diesen Punkt. Glaubenssätze finden und diese verändern oder komplett auflösen.

Glaubenssätze sind Sätze die wir für wahr halten.

Diese entstehen durch die Erfahrungen und Erlebnissen die wir im Laufe des Lebens machen. Sie werden uns von unserer Umwelt vermittelt und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Als Kinder haben wir die Eltern als Vorbilder. Wir nehmen praktisch ein sehr großer Teil an Wissen und Überzeugungen von ihnen und von den restlichen Familienmitglieder.

Sobald wir anfangen selbständig zu denken und zu entscheiden, verändern sich auch die Vorbilder. Wir fangen an auf bestimmte Menschen aufzuschauen, vielleicht auf Lehrer oder den Partner. Bilden unsere eigene Meinung und somit auch neue Denkweisen und Glaubenssätze.

Unsere Glaubenssätze, auch wenn es nicht so scheint, haben positive Absichten: sie wollen uns schützen und uns vor Enttäuschungen bewahren. Auch wenn wir das nicht so leicht glauben können.

Aurora Botarel

Glaubenssätze zeigen auf, wie die eigene Realität strukturiert ist.

Glaubenssätze zeigen sich auf unterschiedliche Arten. Hier ein paar Beispiele.

Der “kastrierte” Mann: MAN(N)

Wie oft benutzen Sie selber den “man”?

  • “Man macht das so!”
  • “Man darf nichts sagen!”
  • “Man geht leichter mit Dinge um.”

Dieses kleine Wort hat eine sehr große Wirkung auf das Leben. Es nimmt die Ver-ANTWORT-ung über das eigene Handeln weg. Probieren Sie es aus: Tauchen Sie bewusst den “MAN” mit “ICH” und schauen Sie was passiert.

Sie werden staunen wie sich alles verändern wird! Achten Sie im Gespräch, wie oft Ihr Gegenüber den “man” benutzt. Aus meiner Erfahrung ist dieser “man” das meist benutzte Wort.

“Immer”, “Jeder”, “alle”, “Nie” und weitere Derivate

Sehr viele dieser Verallgemeinerungen machen das Leben einfach. “Immer bleibe ich an der roten Ampel stehen” – das ist definitiv ein sehr förderlicher Glaubenssatz. “Alle machen das so” kann in mancher Hinsicht nicht so förderlich sein. Je nachdem worum es geht. Überprüfen Sie, wann Sie sich in einer hindernden Denkstruktur befinden und wann nicht. Sie können sich mit folgende Frage unterstützen und sich selber ab und an hinterfragen: “Machen das wirklich alle?”

Die berühmten Weisheiten

“Jungs dürfen nicht weinen!”

“Wer hart arbeitet wird erfolgreich!”

“Das Leben ist kein Ponyhof!”

“Ich bin zu gut für diese Welt!”

“Wenn Erwachsene reden, haben Kinder nichts zu sagen!”

“Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!”

Welche “Weisheiten” kennen Sie? Welche immer wieder kehrende Sätze sagen Sie sich selber?

Die Logik

“Immer wenn ich meine Meinung sage, werde ich belächelt.”

“Wenn ich nicht vor 22 Uhr im Bett bin, kann ich nicht mehr schlafen.”

“Wenn ich vor Menschen spreche, werde ich rot.”

“Ich kann nicht verkaufen.”

“Das habe ich oft versucht.”

Scheinbar logische Erklärungen für unterschiedliche Verhaltens- und Denkweisen. Was würde passieren, wenn Sie diese Sätze hinterfragen? So wie Sie es als kleines Kind gemacht haben!

Als Baby konnten Sie nicht laufen. Sie haben es versucht auf Ihre Beine zu stehen. Sie sind aufgestanden und hingefallen. Immer und immer wieder. Bis Sie es eines Tages geschafft haben. Stellen Sie sich vor, dass Sie am Anfang wo Sie mehrmals hingefallen sind, aufgegeben hätten. Sie hätten nie gelernt, dass Sie überhaupt laufen können.

Hinterfragen Sie öfters solche “scheinbar Logische” Erklärungen.

Sprechen ist Silber. Schweigen ist Gold. Ist das wirklich so? Wirklich immer?

Welche spontane Glaubenssätze fallen Ihnen ein?

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